Wissensdurst stillen

Wissensdurst stillen

Wie kann man dieser Tage seinen Wissensdurst stillen? Indem man die Pressekonferenz des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) anschaut bzw. anhört. Dort erfahren wir von einer Studie, der ersten ihrer Art. Bei vielen gestorbenen Covid-19-Patienten konnten Thrombosen und Embolien festgestellt werden. Thrombosen, also Gerinnselbildungen, wurden in den Gefäßen der unteren Extremitäten festgestellt. Vier Patienten von zwölf Patienten sind an einer Lungenembolie gestorben, ohne dass es vor ihrem Tod entsprechende Anzeichen gegeben habe (33%).

Die Ergebnisse der Studie (Link) hätten sich auch bei weiteren Obduktionen wiedergefunden, sagte der Direktor des Instituts für Rechtsmedizin, Prof. Dr. Klaus Püschel. Insgesamt wurden im Hamburger UKE bisher 190 gestorbene Covid-19-Patienten untersucht. Hamburg ist damit weiterhin mit großem Abstand das Bundesland, welches den Wissensdurst der Faktenhungrigen am Besten stillen kann. Hochrechnungen und Schätzungen bringen uns noch kaum weiter. Wir brauchen Klarheit. Danke Hamburg!

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